Informationsbrief zur zivilen Sicherheitsforschung 03/26
Informationen und Neuigkeiten
● IDAS-PRO auf Auftaktveranstaltung zum Joseph-von-Fraunhofer-Gedenkjahr
● KatHelfer-PRO: Koordination von Spontanhelfenden im Katastrophenfall – Pilotphase in Berlin startet
● Projekt LifeGRID veröffentlicht Broschüre zur Katastrophenvorsorge
Horizont Europa
● „Sustainable Solution Match”: Pitch-Session zu Stärkung der Resilienz von kritischen Infrastrukturen am 18. März 2026
● SMI2G Brokerage Event am 23. und 24. April 2026 in Paris
● Call for proposals to prevent and counter violent extremism and radicalisation: Projektvorschläge bis zum 27. Mai 2026 einreichen
● Was macht das eigentlich das Projekt CREXDATA?
● Kooperationsanfragen für die Ausschreibungen 2026
Projekt des Infobriefs
● Projekt PuwaSTAR: KI-gestützte Überflutungsvorhersage für Pumpwerke
Termine und SIFO-Pressespiegel
● IDAS-PRO auf Auftaktveranstaltung zum Joseph-von-Fraunhofer-Gedenkjahr
● KatHelfer-PRO: Koordination von Spontanhelfenden im Katastrophenfall – Pilotphase in Berlin startet
● Projekt LifeGRID veröffentlicht Broschüre zur Katastrophenvorsorge
Horizont Europa
● „Sustainable Solution Match”: Pitch-Session zu Stärkung der Resilienz von kritischen Infrastrukturen am 18. März 2026
● SMI2G Brokerage Event am 23. und 24. April 2026 in Paris
● Call for proposals to prevent and counter violent extremism and radicalisation: Projektvorschläge bis zum 27. Mai 2026 einreichen
● Was macht das eigentlich das Projekt CREXDATA?
● Kooperationsanfragen für die Ausschreibungen 2026
Projekt des Infobriefs
● Projekt PuwaSTAR: KI-gestützte Überflutungsvorhersage für Pumpwerke
Termine und SIFO-Pressespiegel
Ende Februar 2026 hat im Fraunhofer-Forum in Berlin die Auftaktveranstaltung zum Joseph-von-Fraunhofer-Gedenkjahr unter Schirmherrschaft der UNESCO stattgefunden. Unter den zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik befand sich Bundesforschungsministerin Dorothee Bär.
In einer Begleitausstellung wurden dem Fachpublikum ausgewählte, anwendungsnahe Ergebnisse aus Forschungsprojekten präsentiert. Eine der gezeigten Lösungen war das BMFTR-Projekt „Innovatives Drohnenabwehrsystem (IDAS-PRO)“, aus dem ein wirksames und modular aufgebautes Drohnenabwehrsystem für Polizeien und Betreiber kritischer Infrastrukturen hervorgegangen ist. Die Projektverantwortlichen stellten im Rahmen der Veranstaltung das System auch dem Polizeibeauftragten des Deutschen Bundestages vor.
In einer Begleitausstellung wurden dem Fachpublikum ausgewählte, anwendungsnahe Ergebnisse aus Forschungsprojekten präsentiert. Eine der gezeigten Lösungen war das BMFTR-Projekt „Innovatives Drohnenabwehrsystem (IDAS-PRO)“, aus dem ein wirksames und modular aufgebautes Drohnenabwehrsystem für Polizeien und Betreiber kritischer Infrastrukturen hervorgegangen ist. Die Projektverantwortlichen stellten im Rahmen der Veranstaltung das System auch dem Polizeibeauftragten des Deutschen Bundestages vor.
Das Kernsystem besteht aus unterschiedlichen Sensoren (Radar, Funkpeiler, Remote ID, Kameras) sowie Effektoren wie Jammer und Abfangdrohne. IDAS-PRO bietet Sicherheitsbehörden ein kosteneffizientes, offenes und einsatznahes System, das Detektion, Verifikation und Intervention gleichermaßen ermöglicht. Das Projekt wurde durch das BMFTR im Rahmen der Richtlinie „Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit“ gefördert und in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Forschung und vor allen Dingen zahlreichen Anwenderbehörden umgesetzt.
Nach einem Beitrag des Fraunhofer FKIE auf LinkedIn
Nach einem Beitrag des Fraunhofer FKIE auf LinkedIn
Es gibt Apps, die Leben retten – beispielsweise die KATRETTER-App der Berliner Feuerwehr, die direkt an die Rettungsleitstelle angebunden ist. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger eintragen, die sich eine Herz-Lungen-Wiederbelebung zutrauen. Im Notfall werden sie parallel mit den Rettungskräften per App benachrichtigt und sind Aufgrund eines Alarmierungsradius von 500 Metern oft eher am Einsatzort – wo jede Minute zählt.
Bislang gibt es jedoch noch keine Apps, die Hilfe von Freiwilligen in Schadenslagen koordinieren, beispielsweise bei großflächigen Hochwasserereignissen oder langanhaltenden Stromausfällen wie jüngst in Berlin. Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt hat genau das entwickelt: Ein System zur „Koordination von Spontanhelfenden im Krisen- und Katastrophenfall (KatHelfer-PRO)“. Koordiniert wurde der Verbund von der T-Systems GmbH, die mit den Verbundpartnern die Ergebnisse auch nach Projektabschluss weiter vorangetrieben hat.
Bislang gibt es jedoch noch keine Apps, die Hilfe von Freiwilligen in Schadenslagen koordinieren, beispielsweise bei großflächigen Hochwasserereignissen oder langanhaltenden Stromausfällen wie jüngst in Berlin. Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt hat genau das entwickelt: Ein System zur „Koordination von Spontanhelfenden im Krisen- und Katastrophenfall (KatHelfer-PRO)“. Koordiniert wurde der Verbund von der T-Systems GmbH, die mit den Verbundpartnern die Ergebnisse auch nach Projektabschluss weiter vorangetrieben hat.
Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport führt das KatHelfer-System jetzt im Rahmen einer Politphase in Berlin ein, um es auf den Prüfstand zu stellen. So will die Hauptstadt bei der nächsten Krisenlage ungebundene Spontanhelfende effizient mobilisieren. Aber wie funktioniert das System? Bürgerinnen und Bürger müssen dazu keine App herunterladen. Sie können sich über einen der üblichen Messenger-Dienste (Telegram, Whats-App, etc.) als Spontanhelfende melden. Ein Chatbot führt durch die Registrierung. Die Freiwilligen können sich dabei selbst in verschiedene Kategorien eintragen, beispielsweise in die Kategorie „Starke Arme“. Während einer Schadenslage werden diese Personen von den katastrophenschutz-Behörden vor Ort bevorzugt für körperliche Arbeiten, wie zum Beispiel zur Befüllung oder dem Tragen von Sandsäcken eingeteilt. Freiwillige können aber auch als Dolmetscher fungieren, ihre Wohnung für Betroffene zur Verfügung stellen oder sich um ältere oder eingeschränkte Menschen kümmern.
Was ist zu tun, wenn Extremwetter, Hochwasser oder langandauernde Stromausfälle das tägliche Leben plötzlich lahmlegen? Genau hier setzt die neue Broschüre „Vorbereitet bei Hochwasser und Stromausfall in der Wesermarsch“ an. Der 56-seitige Ratgeber mit Checkliste richtet sich an die gesamte Bevölkerung – mit einem besonderen Fokus auf pflegende Angehörige und Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die Broschüre bietet alltagstaugliche Hilfen für den Katastrophenfall: Hinweise zur Lebensmittelbevorratung werden ebenso zur Verfügung gestellt wie regionale Notrufnummern und Evakuierungsrouten. Zudem wird die Versorgung mit Medikamenten und Pflegehilfsmitteln thematisiert. Pflegende Angehörige erhalten Unterstützung, um für sich und ihre Nächsten einen individuellen Notfallplan zusammenzustellen.
Die Broschüre ist im Rahmen des Projektes „Lebensrettung in flut- und energiekritischen Gefährdungssituationen durch Realisierung von Insellösungen im Rahmen der Daseinsvorsorge (LifeGRID)“ erarbeitet worden, welches vom BMFTR im Rahmen der Richtlinie „SifoLIFE – Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen“ gefördert wird. Sie ist kostenfrei im Kreishaus des Landkreis Wesermarsch und digital auf der Projektwebseite erhältlich.
Das Enterprise Europe Network organisiert vom 16. bis 27. März 2026 das Online-Event „Sustainable Solution Match”. Hier kommen internationale Teilnehmende zusammen, um Ideen auszutauschen, Innovationen zu entdecken und sich mit Partnern zu vernetzen, die dasselbe Ziel verfolgen: den Aufbau einer nachhaltigeren und kreislauforientierten europäischen Wirtschaft. Dabei besonders spannend für Forschende im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung: Die Pitch-Session „Strengthening resilience: sustainable technologies for post-crisis infrastructure recovery“ am 18. März von 11:30 bis 12:30 Uhr. In der Session stellen acht Unternehmen ihre Lösungen vor. Das Themenspektrum reicht dabei von Verkehr über Energiesysteme und Wasserwirtschaft bis hin zur Kommunikation.
Wer Interesse daran hat, in Horizont Europa aktiv zu werden, sollte dieses Event nicht verpassen: Die Security Mission & Information Group (SMI2G) lädt am 23. und 24. April 2026 zum Brokerage Event nach Paris ein. Mit der Veranstaltung sollen europaweit Forschende und Anwender zusammengebracht werden, die auf der Suche nach Konsortialpartnern im Rahmen des Arbeitsprogramms „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft 2026/2027” von Horizont Europa sind.
Und wer Teil der Pitch-Session sein möchte, muss schnell sein: Die Bewerbungsfrist endet am 12. März!
Und wer Teil der Pitch-Session sein möchte, muss schnell sein: Die Bewerbungsfrist endet am 12. März!
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des Fonds für die innere Sicherheit (ISF) einen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht. Gefördert werden Projekte, die Radikalisierung, die zu gewaltbereitem Extremismus und Terrorismus führt, verhindern und bekämpfen. Hintergrund ist die wachsende Herausforderung der Online-Radikalisierung, insbesondere die gezielte Beeinflussung von Jugendlichen und vulnerablen Gruppen über digitale Plattformen.
Der Aufruf läuft parallel zur neuen Agenda „ProtectEU: Agenda to prevent and counter terrorism“, um die Umsetzung der hier festgelegten Prioritäten zu unterstützen.
Insgesamt stehen 5 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die folgende Themenbereiche adressieren:
Der Aufruf läuft parallel zur neuen Agenda „ProtectEU: Agenda to prevent and counter terrorism“, um die Umsetzung der hier festgelegten Prioritäten zu unterstützen.
Insgesamt stehen 5 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, die folgende Themenbereiche adressieren:
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Digitale Resilienz
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Schutzfaktoren der Gemeinschaft
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Tragweite verschiedener Ideologien
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Stärkung der Rolle der Jugend
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Ko-Kreation und Inklusion
Vorschläge müssen bis zum 27. Mai 2026 eingereicht werden.
Extremwetterereignisse, Gesundheitskrisen oder gefährliche Situationen auf See nehmen weltweit zu. Zwar lassen sich viele dieser Ereignisse heute immer besser vorhersagen, ihre konkreten Auswirkungen sind jedoch oft schwer abzuschätzen. Entscheidungsträger stehen also vor der Herausforderung, Entscheidungen auf Basis riesiger Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen zu treffen. Hier kommt das EU-Projekt CREXDATA ins Spiel. CREXDATA steht für „Critical Action Planning over Extreme-Scale Data“ und verfolgt das Ziel, Einsatzkräfte und Entscheidungsträger in kritischen Situationen mit einer Entscheidungsplattform in Echtzeit zu unterstützen. Das Projekt entwickelt dafür eine Softwarelösung, die große und komplexe Datenmengen auswertet und visualisiert, um diese als Grundlage für schnelle Entscheidungen im Einsatz zu verwenden. Im Mittelpunkt von CREXDATA stehen drei Anwendungsfälle:
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„Extremwetter“: Hier unterstützt das System Einsatzkräfte dabei, die Auswirkungen von Ereignissen wie Überflutungen oder Waldbränden frühzeitig abzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu planen.
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„Gesundheitskrisen“: Dieser Bereich fokussiert sich auf die Bewältigung dieser Krisen, etwa durch die Analyse von Infektionsdynamiken und die Bewertung möglicher Interventionsstrategien.
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„Maritimer Bereich“: CREXDATA hilft dabei, gefährliche Situationen auf See vorherzusagen und die Navigation von Schiffen anzupassen.
Im Oktober 2025 fand in Dortmund ein Praxistest statt, in dem Einsatzkräfte der Feuerwehr in einem Szenario mit den entwickelten CREXDATA-Technologien arbeiteten. Neben der Vorstellung verschiedener Vorhersagemodelle kamen hierbei auch Drohnen zum Einsatz. Ein weiterer technologischer Meilenstein wurde im Dezember 2025 erreicht: CREXDATA stellte erstmals ein sogenanntes „Augmented Reality ecosystem“ vor, dass Datenanalysen direkt in die operative Entscheidungsfindung vor Ort integriert. Einsatzkräfte erhalten dadurch ein aktuelles Lagebild in Echtzeit, welches bei der Entscheidungsfindung in kritischen Situationen hilft und so Leben retten kann. Die bisher im Projekt entwickelten AR-Applications für Ersthelfende bei Brandbekämpfung und Hochwassereinsätzen sowie für Offiziere bei maritimen Einsätzen stehen zum Download zur Verfügung.
Zum Hintergrund: Das Projekt CREXDATA wird durch das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa gefördert und ist im Cluster 4 „Digital, Industry and Space“ verortet. Unter den 16 Konsortialpartnern befinden sich unter anderem auch 5 deutsche Institutionen: die Universität Paderborn, das deutsche Rettungsrobotik-Zentrum e.V., der Softwareentwickler Rapidminer GmbH, die Stadt Dortmund sowie die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Damit zeigt CREXDATA, wie europäische Zusammenarbeit technologische Innovationen auch in Deutschland fördert und nationale sowie europäische Synergien schafft.
Die Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung erhält regelmäßig Anfragen aus anderen Ländern von Institutionen, die sich einem Konsortium zu den aktuellen Ausschreibungen anschließen möchten oder Teilnehmende für ihr bereits existierendes Konsortium suchen. Diese Anfragen haben uns erreicht:
8peaks (Belgien):
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HORIZON-CL3-2026-02-CS-ECCC-01: Approaches and tools for security in software and hardware development and assessment
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HORIZON-CL3-2026-01-FCT-01: Improving capabilities of law enforcement to counter climate-related challenges
The Green Bridge (Deutschland):
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Topics aus dem Bereich „Disaster Resilient Society“(DRS)
Wenn Sie an den Unterlagen zu diesem Partner interessiert sind, kontaktieren Sie bitte formlos die Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung. Sie suchen selbst noch europäische Partner für Ihr Verbundprojekt – ganz generell oder mit einem spezifischen Tätigkeitsprofil? Wir können Ihre Kurzpräsentation (pdf) oder Ihre spezifische Partnersuche gerne an die anderen Nationalen Kontaktstellen für Cluster 3 in Europa weiterleiten.
Rund 40 Prozent der Emscher-Lippe-Region sind infolge des Steinkohlebergbaus abgesackt und müssen dauerhaft künstlich von Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) entwässert werden. Der EGLV betreibt mehr als 500 Pumpwerke – Anlagen der kritischen Infrastruktur –um diese sogenannten Polderflächen vor Überflutungen zu schützen. Was aber, wenn ein Pumpwerk während eines extremen Starkregenereignisses ausfällt?
Präzises Lagebild bei Hochwasser
Im Rahmen des vom BMFTR mit 500.000 Euro geförderten Projektes „Pumpwerkswarnung für Starkregen und Hochwasser im urbanen Raum (PuwaSTAR)“ hat der EGLV nun gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein KI-gestütztes Vorhersagesystem entwickelt, das neben der Niederschlags- und Abflussvorhersage auch den Zustand des Pumpwerks – inklusive möglicher (Teil-)Ausfälle – berücksichtigt. Fließt dem Pumpwerk mehr Wasser zu, als es mit seiner Leistungsfähigkeit fördern kann, oder fällt das Pumpwerk ganz oder teilweise aus, kann das neue System innerhalb kürzester Zeit Vorhersagen zu potenziell überfluteten Gebieten und Wassertiefen im betroffenen Poldergebiet liefern.
„Im realen Notfall ermöglicht dies Einsatzkräften und Krisenstäben die Erstellung eines präzisen Lagebildes und eine frühzeitige Lageeinschätzung, die auch die dynamische Hochwassersituation erfassen kann“, sagt Prof. Dr. Frank Obenaus, Vorstand für Wassermanagement und Technik bei EGLV. „Für die strategische Planung des Katastrophenschutzes ist eine solche ereignisspezifische Überflutungsvorhersage damit von wesentlicher Bedeutung und ermöglicht auch eine zielgerichtete Warnung und Maßnahmeninitiierung.“
Starker Praxisbezug
Der enge Austausch mit den Kommunen und den Einsatzkräften vor Ort war ein wesentlicher Bestandteil der Projektarbeiten und hat maßgeblich zum starken Praxisbezug beigetragen. So konnte unter anderem gemeinsam der Entwurf eines Vorhersageberichts konzipiert werden, über den im Extremereignisfall alle relevanten Vorhersageinformationen gezielt kommuniziert werden können. Weiterhin konnten die Abläufe zur Integration dieser Überflutungsvorhersage in die Praxis gemeinsam diskutiert und abgestimmt werden. Es zeigte sich dabei ein klarer Mehrwert für die Lagebeurteilung und Katastrophenvorsorge. Die funktionsfähige KI-basierte Vorhersage für die Pilotanlage im Pumpwerk Dorsten-Hammbach wurde in ein beim EGLV bereits vorhandenes Hochwasservorhersagesystem integriert und läuft dort derzeit zur weiteren Erprobung in einer realen Testumgebung. Die erarbeiteten Erkenntnisse und die Methodik bieten nun die Grundlage für eine Integration in die operationelle Vorhersage und die Übertragung auf weitere Pumpwerksstandorte.
Aus der Pressemeldung zum Projekt PuwaSTAR, Emschergenossenschaft und Lippeverband, 26.02.2026
Präzises Lagebild bei Hochwasser
Im Rahmen des vom BMFTR mit 500.000 Euro geförderten Projektes „Pumpwerkswarnung für Starkregen und Hochwasser im urbanen Raum (PuwaSTAR)“ hat der EGLV nun gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein KI-gestütztes Vorhersagesystem entwickelt, das neben der Niederschlags- und Abflussvorhersage auch den Zustand des Pumpwerks – inklusive möglicher (Teil-)Ausfälle – berücksichtigt. Fließt dem Pumpwerk mehr Wasser zu, als es mit seiner Leistungsfähigkeit fördern kann, oder fällt das Pumpwerk ganz oder teilweise aus, kann das neue System innerhalb kürzester Zeit Vorhersagen zu potenziell überfluteten Gebieten und Wassertiefen im betroffenen Poldergebiet liefern.
„Im realen Notfall ermöglicht dies Einsatzkräften und Krisenstäben die Erstellung eines präzisen Lagebildes und eine frühzeitige Lageeinschätzung, die auch die dynamische Hochwassersituation erfassen kann“, sagt Prof. Dr. Frank Obenaus, Vorstand für Wassermanagement und Technik bei EGLV. „Für die strategische Planung des Katastrophenschutzes ist eine solche ereignisspezifische Überflutungsvorhersage damit von wesentlicher Bedeutung und ermöglicht auch eine zielgerichtete Warnung und Maßnahmeninitiierung.“
Starker Praxisbezug
Der enge Austausch mit den Kommunen und den Einsatzkräften vor Ort war ein wesentlicher Bestandteil der Projektarbeiten und hat maßgeblich zum starken Praxisbezug beigetragen. So konnte unter anderem gemeinsam der Entwurf eines Vorhersageberichts konzipiert werden, über den im Extremereignisfall alle relevanten Vorhersageinformationen gezielt kommuniziert werden können. Weiterhin konnten die Abläufe zur Integration dieser Überflutungsvorhersage in die Praxis gemeinsam diskutiert und abgestimmt werden. Es zeigte sich dabei ein klarer Mehrwert für die Lagebeurteilung und Katastrophenvorsorge. Die funktionsfähige KI-basierte Vorhersage für die Pilotanlage im Pumpwerk Dorsten-Hammbach wurde in ein beim EGLV bereits vorhandenes Hochwasservorhersagesystem integriert und läuft dort derzeit zur weiteren Erprobung in einer realen Testumgebung. Die erarbeiteten Erkenntnisse und die Methodik bieten nun die Grundlage für eine Integration in die operationelle Vorhersage und die Übertragung auf weitere Pumpwerksstandorte.
Aus der Pressemeldung zum Projekt PuwaSTAR, Emschergenossenschaft und Lippeverband, 26.02.2026
Veranstaltungen
• Open Confidential Computing Conference, Berlin, 12.03.2026
• 21. Forum Ostsee MV, Rostock, 12.03.2026
• Gender & Crime, Göttingen, 12.-13.03.2026
• 15. Luftsicherheitstage, Berlin, 18.-19.03.2026
• Rethink IAM, Berlin, 19.-20.03.2026
• International Conference on Resilient Systems 2026, Delft (NL) 23.-25.03.2026
• Polizeitag Hamburg, 24.03.2026
• XPOTENTIAL Europe, Düsseldorf, 24.-26.03.2026
• 31. Deutscher Präventionstag, Hannover, 13.-14.04.2026
• 13. Symposium Leitstelle aktuell, Bremerhaven, 21.-22.04.2026
• BVSW SecTec, München, 21.-22.04.2026
• AERO Friedrichshafen, 22.-25.04.2026
• RETTmobil International, Fulda, 06.-08.05.2026
• 3. NIS-2-Congress, Frankfurt, 12.-13.05.2026
• Risk Management Congress, München, 18.-19.05.2026
• GPEC, Leipzig, 20.-22.05.2026
• INTERSCHUTZ, Hannover, 01.-06.06.2026
• SiBa-Workshop, Würzburg, 15.-16.06.2026
• PUBLIC IT-Security, Berlin, 16.-17.06.2026
• VdS-Sicherheitsfachtagung Köln, 18.-19.06.2026
• FeuerTrutz Nürnberg, 24.-25.06.2026
• Fünf Jahre nach der Flut 2021 – Forschungsperspektiven im Wandel, Remagen, 02.-03.07.2026
• VfS-Kongress, Berlin, 07.–08.07.2026
• Digitaler Katastrophenschutz-Kongress 2026, Digital, 09.-10.09.2026
• Security Essen (Weltleitmesse für zivile Sicherheit), Essen, 22.-25.09.2026
• FLORIAN - Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz, Dresden, 08.-10.10.2026
• BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“, Bonn, 14.-15.10.2026
• Die Sicherheitsmesse in Klagenfurt | SicherheitsExpo Klagenfurt, 14.-15.10.2026
• it-sa Expo&Congress, Nürnberg, 27.-29.10.2026
• Grenzenlose Sicherheit – Die Verschränkung von See und All, Darmstadt, 28.-29.10.2026
• Berlin Security Conference, Berlin, 03.-04.11.26
• Protekt Leipzig, 10.-11.11.2026
• DKMK Kongress – Deutscher Katastrophenmedizin Kongress, Tübingen, 14.-15.11.2026
• 21. Forum Ostsee MV, Rostock, 12.03.2026
• Gender & Crime, Göttingen, 12.-13.03.2026
• 15. Luftsicherheitstage, Berlin, 18.-19.03.2026
• Rethink IAM, Berlin, 19.-20.03.2026
• International Conference on Resilient Systems 2026, Delft (NL) 23.-25.03.2026
• Polizeitag Hamburg, 24.03.2026
• XPOTENTIAL Europe, Düsseldorf, 24.-26.03.2026
• 31. Deutscher Präventionstag, Hannover, 13.-14.04.2026
• 13. Symposium Leitstelle aktuell, Bremerhaven, 21.-22.04.2026
• BVSW SecTec, München, 21.-22.04.2026
• AERO Friedrichshafen, 22.-25.04.2026
• RETTmobil International, Fulda, 06.-08.05.2026
• 3. NIS-2-Congress, Frankfurt, 12.-13.05.2026
• Risk Management Congress, München, 18.-19.05.2026
• GPEC, Leipzig, 20.-22.05.2026
• INTERSCHUTZ, Hannover, 01.-06.06.2026
• SiBa-Workshop, Würzburg, 15.-16.06.2026
• PUBLIC IT-Security, Berlin, 16.-17.06.2026
• VdS-Sicherheitsfachtagung Köln, 18.-19.06.2026
• FeuerTrutz Nürnberg, 24.-25.06.2026
• Fünf Jahre nach der Flut 2021 – Forschungsperspektiven im Wandel, Remagen, 02.-03.07.2026
• VfS-Kongress, Berlin, 07.–08.07.2026
• Digitaler Katastrophenschutz-Kongress 2026, Digital, 09.-10.09.2026
• Security Essen (Weltleitmesse für zivile Sicherheit), Essen, 22.-25.09.2026
• FLORIAN - Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz, Dresden, 08.-10.10.2026
• BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“, Bonn, 14.-15.10.2026
• Die Sicherheitsmesse in Klagenfurt | SicherheitsExpo Klagenfurt, 14.-15.10.2026
• it-sa Expo&Congress, Nürnberg, 27.-29.10.2026
• Grenzenlose Sicherheit – Die Verschränkung von See und All, Darmstadt, 28.-29.10.2026
• Berlin Security Conference, Berlin, 03.-04.11.26
• Protekt Leipzig, 10.-11.11.2026
• DKMK Kongress – Deutscher Katastrophenmedizin Kongress, Tübingen, 14.-15.11.2026
Preise
• Start der Bewerbungsphase: Das Bundesministerium des Innern ruft zur Bewerbung um den Förderpreis Helfende Hand 2026 auf
Meldungen aus SIFO-Projekten
• KI-gestützte Überflutungsvorhersage für Pumpwerke, Pressemeldung zum Abschluss des Projekts PuwaSTAR, Emschergenossenschaft Lippeverband, 26.02.2026
Videos zu SIFO-Projekten
• KatHelfer-Pro: Chatbot für die Katastrophe; YouTube-Video, Deutsche Telekom
• Forschungsprojekt SEE-2L bei der Sendung Markt im WDR (ab Sendeminute 33:15) vom 25.02.2026
• Forschungsprojekt SEE-2L bei der Sendung Markt im WDR (ab Sendeminute 33:15) vom 25.02.2026
Soziale Medien
• LinkedIn-Beitrag zur Pilotschulung zum Thema „Einsätze in Heimbatteriespeicheranlagen“ aus dem Projekt SEKUR, vfdb e.V.
• LinkedIn-Beitrag zum neuen MOTRA-Monitor zum aktuelle Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, MOTRA - Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
• LinkedIn-Beitrag zum Workshop “Reimagining Policing: Designing a Blueprint for the Digital Future“, Dominic Reese
• LinkedIn-Beitrag zum europäischen Tag des Notrufs, Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V. (DRZ)
• LinkedIn-Beitrag zum Forschungsprojekt UMDenken, Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V. (DRZ)
• LinkedIn-Beitrag anlässlich des Berliner Verwaltungspreises, Juliane Joswig
• LinkedIn-Beitrag zum Executive Breakfast auf der MSC, Stefan Taing
• LinkedIn-Beitrag zum Executive Breakfast auf der MSC, Tim Stuchtey
• LinkedIn-Beitrag zum Vortrag des Projekts RESCUE-MATE, Marten Borchers
• LinkedIn-Beitrag zum SiBa-Vortrag beim Online-Seminar „Prävention von Anschlägen und schwerer zielgerichteter Gewalt im Bahnverkehr“, BuK
• LinkedIn-Beitrag zum SEE-2L-Demonstrator in der WDR-Sendung Markt
• LinkedIn-Beitrag zum Projekt KatHelfer-PRO auf der niedersächsischen Landeskonferenz „Gut vorbereitet? Bevölkerung und Pflege im Katastrophenfall“, KatX
• LinkedIn-Beitrag zum Einsatz von KatHelfer-PRO, Martin Bäumler
• LinkedIn-Beitrag zur Veröffentlichung von zwei wissenschaftlichen Papern im Rahmen des Projekts RESCUE-MATE, Marten Borchers
• LinkedIn-Beitrag des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums e.V. (DRZ) zum Start der Vorstellung der Vereinsmitglieder
• LinkedIn-Beitrag zum Projekt CELIDON-PRO, Feuerwehr Dortmund
• LinkedIn-Beitrag zum Verbundtreffen des Projekts TELEPIK, Hannah Offermanns
• LinkedIn-Beitrag zum Abschlusstreffen des Projekts SMARTKRIS, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
• LinkedIn-Beitrag zum neuen MOTRA-Monitor zum aktuelle Radikalisierungsgeschehen in Deutschland, MOTRA - Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung
• LinkedIn-Beitrag zum Workshop “Reimagining Policing: Designing a Blueprint for the Digital Future“, Dominic Reese
• LinkedIn-Beitrag zum europäischen Tag des Notrufs, Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V. (DRZ)
• LinkedIn-Beitrag zum Forschungsprojekt UMDenken, Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V. (DRZ)
• LinkedIn-Beitrag anlässlich des Berliner Verwaltungspreises, Juliane Joswig
• LinkedIn-Beitrag zum Executive Breakfast auf der MSC, Stefan Taing
• LinkedIn-Beitrag zum Executive Breakfast auf der MSC, Tim Stuchtey
• LinkedIn-Beitrag zum Vortrag des Projekts RESCUE-MATE, Marten Borchers
• LinkedIn-Beitrag zum SiBa-Vortrag beim Online-Seminar „Prävention von Anschlägen und schwerer zielgerichteter Gewalt im Bahnverkehr“, BuK
• LinkedIn-Beitrag zum SEE-2L-Demonstrator in der WDR-Sendung Markt
• LinkedIn-Beitrag zum Projekt KatHelfer-PRO auf der niedersächsischen Landeskonferenz „Gut vorbereitet? Bevölkerung und Pflege im Katastrophenfall“, KatX
• LinkedIn-Beitrag zum Einsatz von KatHelfer-PRO, Martin Bäumler
• LinkedIn-Beitrag zur Veröffentlichung von zwei wissenschaftlichen Papern im Rahmen des Projekts RESCUE-MATE, Marten Borchers
• LinkedIn-Beitrag des Deutschen Rettungsrobotik-Zentrums e.V. (DRZ) zum Start der Vorstellung der Vereinsmitglieder
• LinkedIn-Beitrag zum Projekt CELIDON-PRO, Feuerwehr Dortmund
• LinkedIn-Beitrag zum Verbundtreffen des Projekts TELEPIK, Hannah Offermanns
• LinkedIn-Beitrag zum Abschlusstreffen des Projekts SMARTKRIS, Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
SIFO-Projekte in den Medien
• Vor Krisen Köpfe kennen; Artikel zum Projekt RESKON, Behörden Spiegel Newsletter „Rettung. Feuer. Katastrophe“, Nr. 161 vom 19. Februar 2026
• Ratgeber gibt alltagstaugliche Tipps - wie man sich für den Katastrophenfall wappnen kann, Meldung zum Projekt LifeGRID (Artikel nur in Zeitungsausgabe), Bremer Nachrichten vom 23.02.2026
• Berlin startet deutschlandweit einzigartige App für den Katastrophenfall, Meldung zum Projekt KatHelfer-PRO, Berliner Morgenpost vom 28.01.2026
• Ratgeber gibt alltagstaugliche Tipps - wie man sich für den Katastrophenfall wappnen kann, Meldung zum Projekt LifeGRID (Artikel nur in Zeitungsausgabe), Bremer Nachrichten vom 23.02.2026
• Berlin startet deutschlandweit einzigartige App für den Katastrophenfall, Meldung zum Projekt KatHelfer-PRO, Berliner Morgenpost vom 28.01.2026
Wussten Sie schon? Auf sifo.de finden Sie:
• Neuigkeiten rund um das aktuelle Förderprogramm mit Schlagwort-Suchfunktion oben rechts auf der Startseite
• Hinweise und Hilfestellungen zur Projektförderung mit dem Leitfaden „Von der Forschungsidee zum Förderprojekt“ sowie aktuelle Förderbekanntmachungen
• Informationen zu allen laufenden und abgeschlossenen Projekten, aufgelistet von A bis Z oder nach Themengebieten
• Newsletter "Informationsbrief zur zivilen Sicherheitsforschung" mit Ausgabenarchiv und Anmeldung
• Graduierten-Netzwerk „Zivile Sicherheit“: Informationsseiten zum Nachwuchs-Netzwerk in der zivilen Sicherheitsforschung mit Veranstaltungen, Anmeldung und Kontakten
• Nationalen Kontaktstelle Sicherheitsforschung: Informationen zur Sicherheitsforschung in Horizont Europa mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie ein FAQ
• Neuigkeiten rund um das aktuelle Förderprogramm mit Schlagwort-Suchfunktion oben rechts auf der Startseite
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Ansprechpartner*innen und verantwortliche Redakteur*innen:
• Dr. Michael Klink - Projektträger Sicherheitsforschung: Telefon: +49 211 6214-286, E-Mail: klink@vdi.de
• Dr. Christine Prokopf - Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung: Telefon: +49 211 6214-945, E-Mail: prokopf@vdi.de
Versanddatum: 11. März 2026
• Dr. Michael Klink - Projektträger Sicherheitsforschung: Telefon: +49 211 6214-286, E-Mail: klink@vdi.de
• Dr. Christine Prokopf - Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung: Telefon: +49 211 6214-945, E-Mail: prokopf@vdi.de
Versanddatum: 11. März 2026



