Informationsbrief zur zivilen Sicherheitsforschung 07/26
Veranstaltungen
● Sicherheit neu denken: Anmeldung zum BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ 2026 geöffnet
● Rückblick: SIFO auf der INTERSCHUTZ 2026
Informationen und Neuigkeiten
● Research for Help: Wie Werkzeuge und Methoden aus SIFO-Forschungsprojekten 300 Einsatzkräfte bei der Bekämpfung eines Bergwaldbrands unterstützten
● Bessere Vorhersage und Bewältigung von Krisenlagen: Projekt PreKris gestartet
Projekt des Infobriefs
● Projekt LifeGRID: Pflege krisenfest machen
Termine und SIFO-Pressespiegel
● Sicherheit neu denken: Anmeldung zum BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ 2026 geöffnet
● Rückblick: SIFO auf der INTERSCHUTZ 2026
Informationen und Neuigkeiten
● Research for Help: Wie Werkzeuge und Methoden aus SIFO-Forschungsprojekten 300 Einsatzkräfte bei der Bekämpfung eines Bergwaldbrands unterstützten
● Bessere Vorhersage und Bewältigung von Krisenlagen: Projekt PreKris gestartet
Projekt des Infobriefs
● Projekt LifeGRID: Pflege krisenfest machen
Termine und SIFO-Pressespiegel
Alle zwei Jahre kommt die Community der zivilen Sicherheitsforschung zusammen, um über drängende Forschungsfragen und aktuelle Ergebnisse zu diskutieren und sich zu vernetzen – dieses Jahr bereits zum siebten Mal. Seit 2012 hat sich das BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ als wichtigste Konferenz für Forschende, Anwender, Entscheidungsträger sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deutschland etabliert.
In diesem Jahr lädt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) am 14. und 15. Oktober 2026 zum BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ ins World Conference Center (WCC) nach Bonn ein. Die Anmeldung für die zweitägige Veranstaltung ist ab sofort geöffnet.
Unter dem Leitthema „Sicherheit neu denken – Innovationen gemeinsam fördern“ wird die Zielsetzung des BMFTR sowie der Bundesregierung aufgegriffen, die Synergiepotenziale zwischen ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung zu heben und das Innovationsökosystem der integrierten Sicherheit zu stärken. Kernthemen der Konferenz sind: Schutz kritischer Infrastrukturen, gesellschaftliche Resilienz, hybride Bedrohungen und die Rolle von Weltraumdiensten als sicherheitsrelevante Infrastruktur. Eröffnet wird die Konferenz von Dr. Marcus Pleyer, Staatssekretär im BMFTR. Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung, wird das Leitthema aus verteidigungspolitischer Perspektive beleuchten. Zudem werden hochrangige Stimmen aus Wissenschaft und Wirtschaft weitere inhaltliche Impulse setzen: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung) und Andreas Hägele (Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG).
Die geopolitischen Umbrüche der vergangenen Jahre machen deutlich: Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eine engere Verzahnung ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung erfordert. Das Innovationsforum schafft dafür den Rahmen – als Ort des Innovationstransfers und der Vernetzung. Das wachsende Innovationsökosystem der Sicherheitsforschung lebt dabei nicht allein von technologischen Lösungen, sondern auch von einer gelebten Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit und des institutionellen Austausches.
Weitere Informationen zur Konferenz-Agenda erhalten Sie auf SIFO.de.
In diesem Jahr lädt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) am 14. und 15. Oktober 2026 zum BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“ ins World Conference Center (WCC) nach Bonn ein. Die Anmeldung für die zweitägige Veranstaltung ist ab sofort geöffnet.
Unter dem Leitthema „Sicherheit neu denken – Innovationen gemeinsam fördern“ wird die Zielsetzung des BMFTR sowie der Bundesregierung aufgegriffen, die Synergiepotenziale zwischen ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung zu heben und das Innovationsökosystem der integrierten Sicherheit zu stärken. Kernthemen der Konferenz sind: Schutz kritischer Infrastrukturen, gesellschaftliche Resilienz, hybride Bedrohungen und die Rolle von Weltraumdiensten als sicherheitsrelevante Infrastruktur. Eröffnet wird die Konferenz von Dr. Marcus Pleyer, Staatssekretär im BMFTR. Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung, wird das Leitthema aus verteidigungspolitischer Perspektive beleuchten. Zudem werden hochrangige Stimmen aus Wissenschaft und Wirtschaft weitere inhaltliche Impulse setzen: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung) und Andreas Hägele (Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG).
Die geopolitischen Umbrüche der vergangenen Jahre machen deutlich: Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eine engere Verzahnung ziviler und militärischer Forschung und Entwicklung erfordert. Das Innovationsforum schafft dafür den Rahmen – als Ort des Innovationstransfers und der Vernetzung. Das wachsende Innovationsökosystem der Sicherheitsforschung lebt dabei nicht allein von technologischen Lösungen, sondern auch von einer gelebten Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit und des institutionellen Austausches.
Weitere Informationen zur Konferenz-Agenda erhalten Sie auf SIFO.de.
Überall ist Blaulicht zu sehen, Einsatzkräfte in voller Montur, futuristische Einsatzfahrzeuge und neueste Rettungstechnik: Das ist die INTERSCHUTZ, die in diesem Jahr vom 1. bis 6. Juni 2026 auf dem Gelände der Messe Hannover stattgefunden hat. Das BMFTR war auf der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz mit einem eigenen Ausstellungsstand vertreten. Hier präsentierten fünf Projekte aus dem nationalen Sicherheitsforschungsprogramm ihre Ergebnisse.

Bild: VDI Technologiezentrum
Drohne zur Suche und Identifikation von Waldbränden
Blickfang war die drei Meter große Drohne des Projekts „Suche und Identifikation von Waldbrandquellen aus der Luft durch virtuell überwachte automatische Fluggeräte (SILVA)“. Die Starrflügel-Drohne soll – ausgestattet mit einer hochauflösenden optischen (Infrarot-) Kamera – zukünftig zur Früherkennung von Waldbränden eingesetzt werden. Besonderheit des Projekts ist die Entwicklung eines mobilen Katapult-Schienensystems, mit dem die Drohne autonom starten und landen kann. Das Schienensystem kann auf unbefestigtem Boden aufgebaut werden, sodass die Drohne keine festen Start- und Landebahnen benötigt. Mit einer aktuellen Reichweite von über 500 Kilometern können großflächige bzw. unbewohnte Gebiete überwacht werden.
Blickfang war die drei Meter große Drohne des Projekts „Suche und Identifikation von Waldbrandquellen aus der Luft durch virtuell überwachte automatische Fluggeräte (SILVA)“. Die Starrflügel-Drohne soll – ausgestattet mit einer hochauflösenden optischen (Infrarot-) Kamera – zukünftig zur Früherkennung von Waldbränden eingesetzt werden. Besonderheit des Projekts ist die Entwicklung eines mobilen Katapult-Schienensystems, mit dem die Drohne autonom starten und landen kann. Das Schienensystem kann auf unbefestigtem Boden aufgebaut werden, sodass die Drohne keine festen Start- und Landebahnen benötigt. Mit einer aktuellen Reichweite von über 500 Kilometern können großflächige bzw. unbewohnte Gebiete überwacht werden.
Radarsystem zur Ortung von Lawinenopfern
Der Verbund „UAV-gestütztes Radarsystem zur Ortung von Lawinenopfern (avaRES)“ arbeitet an einem System zur Ortung Verschütteter nach Lawinenabgängen. Auch hier stellt eine Drohne das Herzstück des Projekts dar. Das an der Drohne verbaute Radar kann aus mehreren Metern Höhe elektronische Komponenten detektieren, die beispielsweise in Skiliftkarten, Mobiltelefonen oder Autoschlüsseln verbaut sind, aber auch von einigen Textilherstellern als RFID-Tags in die Schilder von Rucksäcken und Skikleidung serienmäßig eingeklebt werden.
Der Verbund „UAV-gestütztes Radarsystem zur Ortung von Lawinenopfern (avaRES)“ arbeitet an einem System zur Ortung Verschütteter nach Lawinenabgängen. Auch hier stellt eine Drohne das Herzstück des Projekts dar. Das an der Drohne verbaute Radar kann aus mehreren Metern Höhe elektronische Komponenten detektieren, die beispielsweise in Skiliftkarten, Mobiltelefonen oder Autoschlüsseln verbaut sind, aber auch von einigen Textilherstellern als RFID-Tags in die Schilder von Rucksäcken und Skikleidung serienmäßig eingeklebt werden.
Vitaldatenmonitoring bei Großschadensereignissen
Das dritte Drohnenprojekt war das Projekt „Vitaldatenmonitoring durch ein Kamera-basiertes innovatives technisches Einsatzmittel (VitalKITE)“. Hier wird die Drohne zur Überwachung der Vitaldaten von Verletzten bei Großschadensereignissen eingesetzt. Die verbaute Sensorik überwacht berührungslos die Atmung und den Puls mehrerer Patientinnen und Patienten gleichzeitig und bildet die Werte in einer Software ab. Eine KI wertet die Daten aus und schlägt Alarm, wenn sich die Werte der Verletzten verändern, sodass geschultes Personal sofort helfen kann.
Das dritte Drohnenprojekt war das Projekt „Vitaldatenmonitoring durch ein Kamera-basiertes innovatives technisches Einsatzmittel (VitalKITE)“. Hier wird die Drohne zur Überwachung der Vitaldaten von Verletzten bei Großschadensereignissen eingesetzt. Die verbaute Sensorik überwacht berührungslos die Atmung und den Puls mehrerer Patientinnen und Patienten gleichzeitig und bildet die Werte in einer Software ab. Eine KI wertet die Daten aus und schlägt Alarm, wenn sich die Werte der Verletzten verändern, sodass geschultes Personal sofort helfen kann.
Fluchtweglenkung in Gebäuden bei Brandereignissen
Im Projekt „Adaptive und Dynamische Personenlenkung zur Selbst- und Fremd-Rettung (PRAD)“ wird ein multifunktionaler Ansatz zur Fluchtweglenkung in Gebäuden bei Brandereignissen realisiert. Dabei sollen im Notfall Personen so gelenkt werden, dass sie ein Gebäude schnell und sicher verlassen können. Das Fluchtsystem ist adaptiv ausgelegt und kann durch Nutzung von Sensoren live auf den Verlauf des Brandereignisses reagieren (z. B. zunehmende Verrauchung). Die digitale Beschilderung im Gebäude wird dann so angepasst, dass der kürzeste noch nutzbare Fluchtweg angezeigt wird. Zusätzlich sollen Personen, die sich selbst nicht retten können, mithilfe eines Radar-Ortungssystems detektiert und Einsatzkräfte gezielt zu ihnen geführt werden.
Im Projekt „Adaptive und Dynamische Personenlenkung zur Selbst- und Fremd-Rettung (PRAD)“ wird ein multifunktionaler Ansatz zur Fluchtweglenkung in Gebäuden bei Brandereignissen realisiert. Dabei sollen im Notfall Personen so gelenkt werden, dass sie ein Gebäude schnell und sicher verlassen können. Das Fluchtsystem ist adaptiv ausgelegt und kann durch Nutzung von Sensoren live auf den Verlauf des Brandereignisses reagieren (z. B. zunehmende Verrauchung). Die digitale Beschilderung im Gebäude wird dann so angepasst, dass der kürzeste noch nutzbare Fluchtweg angezeigt wird. Zusätzlich sollen Personen, die sich selbst nicht retten können, mithilfe eines Radar-Ortungssystems detektiert und Einsatzkräfte gezielt zu ihnen geführt werden.
Ernährungsnotfallvorsorge: Datentransfer zwischen Behörden und Unternehmen
Zu guter Letzt zeigte das Projekt „Kooperations- und Entscheidungssysteme für die Ernährungsnotfallvorsorge (KRITIS-ENV)“ seine umfangreichen Arbeiten zur Verbesserung der behördlichen Handlungsfähigkeit im Umgang mit Störungen bei der Lebensmittelversorgung. Dazu soll der Datenaustausch zwischen behördlichen Akteuren und Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft vereinfacht und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Ziel ist die Schaffung einer gemeinsamen Datenbasis, auf der ein webbasiertes Risikomanagement-, Kommunikations- und Geoinformationssystem aufgebaut und miteinander verknüpft wird.
Nicht nur am SIFO-Stand, sondern auch an den Ständen vieler weiterer SIFO-Partner und Sicherheitsorganisationen waren zahlreiche SIFO-Projekte vertreten. Sie verdeutlichen einmal mehr das breite inhaltliche Spektrum und die Relevanz der Forschungsförderung im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung.
Zu guter Letzt zeigte das Projekt „Kooperations- und Entscheidungssysteme für die Ernährungsnotfallvorsorge (KRITIS-ENV)“ seine umfangreichen Arbeiten zur Verbesserung der behördlichen Handlungsfähigkeit im Umgang mit Störungen bei der Lebensmittelversorgung. Dazu soll der Datenaustausch zwischen behördlichen Akteuren und Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft vereinfacht und die Zusammenarbeit gestärkt werden. Ziel ist die Schaffung einer gemeinsamen Datenbasis, auf der ein webbasiertes Risikomanagement-, Kommunikations- und Geoinformationssystem aufgebaut und miteinander verknüpft wird.
Nicht nur am SIFO-Stand, sondern auch an den Ständen vieler weiterer SIFO-Partner und Sicherheitsorganisationen waren zahlreiche SIFO-Projekte vertreten. Sie verdeutlichen einmal mehr das breite inhaltliche Spektrum und die Relevanz der Forschungsförderung im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung.
Anfang Mai 2026 kam es im Landkreis Traunstein im Bereich des Saurüsselkopfs in den bayerischen Alpen zu einem großen Bergwaldbrand. Mehr als 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Alpinpolizei, Bayerisches Rotes Kreuz (BRK), Forst und Bundeswehr waren über eine Woche lang zur Brandbekämpfung in dem teilweise unwegsamen Gelände im Einsatz.
Multimodales Lagebild für alle Einsatzkräfte
Bereits frühzeitig fragte die für den Brand zuständige Einsatzleitung das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Unterstützung mit aktuellem Kartenmaterial und Satellitendaten an. Zeitgleich lag bei der Stabsstelle Forschung beim BRK eine Anforderung für den Einsatz des Drohnensystems „Trinity“ vor.
Bereits frühzeitig fragte die für den Brand zuständige Einsatzleitung das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Unterstützung mit aktuellem Kartenmaterial und Satellitendaten an. Zeitgleich lag bei der Stabsstelle Forschung beim BRK eine Anforderung für den Einsatz des Drohnensystems „Trinity“ vor.

Im Einsatzleitwagen laufen alle Daten für das Ad-hoc-Lagebild zusammen. Bild: BRK
Das ZKI kombinierte vorhandene Geodaten, aktuelle Satellitendaten und hochaufgelöste Drohnenaufnahmen zu einem multimodalen Lagebild, welches allen beteiligten Einsatzleitungen ad hoc zur Verfügung stand. Die bereitgestellten Informationen waren so einsatzrelevant, dass sie während der gesamten Einsatzdauer als Grundlage für die Einsatzplanung dienten. Dadurch ließen sich Brandflächen und Feuer-Hotspots entlang der Zeitachse nachvollziehen und bewerten. Auf dieser Basis ließen sich Hubschrauber, Einsatzkräfte und Material gezielt koordinieren sowie der Löscherfolg fortlaufend überwachen.
LARUS-PRO und MOSAIK in der Praxis
Das genutzte Drohnensystem „Trinity“ ist ein computergesteuertes Flugzeug mit Senkrechtstart- und Landefähigkeit, mit dem großflächige Luftbildaufnahmen des gesamten Schadensgebiets erstellt wurden. Das System wurde im Rahmen des vom BMFTR geförderten Projekts „Praxistransfer in Rettungsorganisationen (LARUS-PRO)“ beschafft und wird von einem Expertenteam aus Mitarbeitenden der Stabsstelle Forschung des BRK sowie ehrenamtlichen Einsatzkräften der Bergwacht Bayern betrieben. Die Drohne ist mit einem leistungsfähigen Kamerasystem des DLR-Instituts für Weltraumforschung ausgestattet. Mit diesem System wurden hochaufgelöste, optische und thermale Bilddaten aus dem Einsatzgebiet erfasst, in Echtzeit kartiert und noch während des Fluges der Einsatzleitung über einen Kartendienst zur Verfügung gestellt.
Das genutzte Drohnensystem „Trinity“ ist ein computergesteuertes Flugzeug mit Senkrechtstart- und Landefähigkeit, mit dem großflächige Luftbildaufnahmen des gesamten Schadensgebiets erstellt wurden. Das System wurde im Rahmen des vom BMFTR geförderten Projekts „Praxistransfer in Rettungsorganisationen (LARUS-PRO)“ beschafft und wird von einem Expertenteam aus Mitarbeitenden der Stabsstelle Forschung des BRK sowie ehrenamtlichen Einsatzkräften der Bergwacht Bayern betrieben. Die Drohne ist mit einem leistungsfähigen Kamerasystem des DLR-Instituts für Weltraumforschung ausgestattet. Mit diesem System wurden hochaufgelöste, optische und thermale Bilddaten aus dem Einsatzgebiet erfasst, in Echtzeit kartiert und noch während des Fluges der Einsatzleitung über einen Kartendienst zur Verfügung gestellt.

Das Kamerasystem der Trinity-Drohne liefert optische und thermale Bilddaten. Bild: BRK
Die thermalen Daten lieferten dabei einsatzrelevante Hinweise auf Temperaturunterschiede, mögliche Glutnester und Veränderungen im Brandgebiet. Mit Unterstützung des MOSAIK-Projektpartners Eifert Systems GmbH konnten diese Daten auch in die verwendete Einsatzleitsoftware integriert werden.
Parallel wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Multimodale Daten und KI-Analysen für Interdisziplinäre Lagebilder im Katastrophenmanagement (MOSAIK)“ durch die Universität Linz ein Lagebild aus Social-Media-Daten erstellt und zur Verfügung gestellt. Wenngleich dies beim Bergwaldbrand nur zu Testzwecken diente, konnte die Funktionsfähigkeit der Verarbeitungskette validiert werden. Social-Media-Analysen können insbesondere bei dynamischen, unübersichtlichen Lagen als „Auge im Feld“ wichtige Zusatzinformation liefern. Projektziel von MOSAIK ist es, all diese Informationen sinnvoll zusammenzuführen und damit die Katastrophenbewältigung zu verbessern.
Parallel wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Multimodale Daten und KI-Analysen für Interdisziplinäre Lagebilder im Katastrophenmanagement (MOSAIK)“ durch die Universität Linz ein Lagebild aus Social-Media-Daten erstellt und zur Verfügung gestellt. Wenngleich dies beim Bergwaldbrand nur zu Testzwecken diente, konnte die Funktionsfähigkeit der Verarbeitungskette validiert werden. Social-Media-Analysen können insbesondere bei dynamischen, unübersichtlichen Lagen als „Auge im Feld“ wichtige Zusatzinformation liefern. Projektziel von MOSAIK ist es, all diese Informationen sinnvoll zusammenzuführen und damit die Katastrophenbewältigung zu verbessern.
Fazit
Der erfolgreich abgeschlossene Löscheinsatz zeigt deutlich, welchen Mehrwert Forschungsprojekte für die praktische Katastrophenbewältigung leisten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Einsatzorganisationen und Anwendern entstehen Lösungen, die unmittelbar im Einsatz nutzbar sind. Erst durch gezielte Forschungsförderung können Verfahren, Methoden und technische Systeme entwickelt werden, die bestehende Fähigkeitslücken schließen und den Bevölkerungsschutz nachhaltig stärken.
Meldung des Bayerischen Roten Kreuzes.
Der erfolgreich abgeschlossene Löscheinsatz zeigt deutlich, welchen Mehrwert Forschungsprojekte für die praktische Katastrophenbewältigung leisten. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen, Einsatzorganisationen und Anwendern entstehen Lösungen, die unmittelbar im Einsatz nutzbar sind. Erst durch gezielte Forschungsförderung können Verfahren, Methoden und technische Systeme entwickelt werden, die bestehende Fähigkeitslücken schließen und den Bevölkerungsschutz nachhaltig stärken.
Meldung des Bayerischen Roten Kreuzes.
Energie-, Wasser- und Verkehrsnetze bilden das Rückgrat moderner Gesellschaften. Diese kritischen Infrastrukturen können jedoch gestört werden – bis hin zum Ausfall. Insbesondere der Klimawandel erhöht die Häufigkeit und Schwere von Extremereignissen wie Hochwasser und Starkregen. Dabei können sogenannte Kaskadeneffekte ausgelöst werden, wodurch weitere Bereiche betroffen sein können.
Behörden und Organisationen, die sich um die Sicherheit kümmern, stehen in solchen Fällen vor zunehmenden Herausforderungen. Komplexe Entscheidungen müssen unter hohem Zeitdruck getroffen werden, um sektorübergreifende Abhängigkeiten und deren Auswirkungen auf Evakuierung und Notfallversorgung systematisch zu erfassen. Umso wichtiger ist es, vorab mögliche Auswirkungen simulieren zu können.
In dem kürzlich gestarteten, vom BMFTR geförderten Projekt „Präventiver Schutz gegen kaskadierende Störungen Kritischer Infrastrukturen durch resiliente Prozesse in der Krisenlogistik" (PreKris) entwickeln Forschende der Universität zu Lübeck eine interaktive Software-Anwendung, um die Behörden und Einsatzkräfte bei der präventiven Planung und der operativen Bewältigung von Krisenlagen mit Infrastrukturausfällen zu unterstützen. Im Rahmen des Systems werden Kaskadeneffekte simuliert und die Ergebnisse anschließend so aufbereitet, dass sie von den Einsatzkräften effektiv genutzt werden können. PreKris läuft bis Februar 2029 und wird vom BMFTR im Rahmen der Förderrichtlinie „Sektorübergreifende Maßnahmen resilienter Versorgung“ mit 2,9 Mio. € gefördert.
Auszug aus der Pressemeldung der Universität zu Lübeck vom 01.06.2026.
Behörden und Organisationen, die sich um die Sicherheit kümmern, stehen in solchen Fällen vor zunehmenden Herausforderungen. Komplexe Entscheidungen müssen unter hohem Zeitdruck getroffen werden, um sektorübergreifende Abhängigkeiten und deren Auswirkungen auf Evakuierung und Notfallversorgung systematisch zu erfassen. Umso wichtiger ist es, vorab mögliche Auswirkungen simulieren zu können.
In dem kürzlich gestarteten, vom BMFTR geförderten Projekt „Präventiver Schutz gegen kaskadierende Störungen Kritischer Infrastrukturen durch resiliente Prozesse in der Krisenlogistik" (PreKris) entwickeln Forschende der Universität zu Lübeck eine interaktive Software-Anwendung, um die Behörden und Einsatzkräfte bei der präventiven Planung und der operativen Bewältigung von Krisenlagen mit Infrastrukturausfällen zu unterstützen. Im Rahmen des Systems werden Kaskadeneffekte simuliert und die Ergebnisse anschließend so aufbereitet, dass sie von den Einsatzkräften effektiv genutzt werden können. PreKris läuft bis Februar 2029 und wird vom BMFTR im Rahmen der Förderrichtlinie „Sektorübergreifende Maßnahmen resilienter Versorgung“ mit 2,9 Mio. € gefördert.
Auszug aus der Pressemeldung der Universität zu Lübeck vom 01.06.2026.
Das vom BMFTR geförderte Projekt „Lebensrettung in flut- und energiekritischen Gefährdungssituationen durch Realisierung von Insellösungen im Rahmen der Daseinsvorsorge (LifeGRID)“ verfolgt seit 2023 das Ziel, die Katastrophenresilienz im Landkreis Wesermarsch gezielt zu stärken. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterereignisse, drohende Stromausfälle und steigende Flutgefahren u. a. aufgrund von Starkregenereignissen, die insbesondere ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen in den Fokus rücken. „Wir sehen eine wachsende Zahl vulnerabler Personen, die im Ernstfall besonders schnelle und lösungsorientierte Unterstützung benötigen“, sagt Oliver Buff vom Institut für Gefahrenabwehr, einem der zentralen Projektpartner.
Neben dem Institut arbeiten der Landkreis Wesermarsch, der DRK-Kreisverband Wesermarsch, die Jade Hochschule, die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband sowie die Großleitstelle Oldenburger Land an einem integrierten Ansatz, der Bevölkerung, Pflege und Katastrophenschutz systematisch miteinander verzahnt.
Von Strategien und Strukturen bis zum Praxiseinsatz
LifeGRID entwickelt dafür ein Strategiekonzept, das sowohl präventive als auch operative Maßnahmen umfasst. Dazu gehören technische und organisatorische Lösungen wie die häusliche Notfallversorgung ohne Strom, der Aufbau eines digitalen Pflegeregisters und einer webbasierten Hilfe-Infrastruktur sowie Informationsangebote und Instrumente wie der Resilienzmonitor. Parallel dazu werden ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen befähigt, eigene Notfallpläne zu entwickeln und sich nach Standards des „Disaster Nursing“ auf Krisenszenarien vorzubereiten. „Pflegeeinrichtungen sind ein entscheidender Baustein im Gesamtsystem. Ihre Einbindung in die Katastrophenschutzplanung ist unverzichtbar“, betont Buff.
Im Bereich Katastrophenschutz und Kritische Infrastrukturen entstehen neue Strukturen, um die Versorgung pflegebedürftiger Personen im Katastrophenfall sicherzustellen. Dazu zählt die Einrichtung einer „Betreuungsplatz Pflege“: Darüber kann pflegebedürftigen Menschen im Krisenfall (z. B. wenn deren häusliche Versorgung zusammengebrochen ist) geholfen werden. Zudem sollen in Zukunft speziell ausgebildete Pflegefachkräfte die Katastrophenschutzstäbe beratend unterstützen. Ergänzt wird das durch regelmäßige Übungen, mit denen die Zusammenarbeit aller Akteure im Ernstfall erprobt werden soll. Resilienz versteht das Projekt als systemische Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, sich anzupassen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Die Maßnahmen sollen langfristig übertragbare Modelle schaffen. „Unser Anspruch ist, Lösungen zu entwickeln, die auch über die Wesermarsch hinaus nutzbar sind“, so Buff. Die LifeGRID-Projektwebsite wird daher schrittweise aufgebaut, um Ergebnisse und Werkzeuge öffentlich zugänglich zu machen.
Seit Projektbeginn finden Übungen mit dem Deutschen Roten Kreuz statt. Im Frühjahr 2026 stand eine weitere Stabsrahmenübung an, die durch einen realitätsnahen Praxisteil ergänzt wurde: Die Teilevakuierung von Bewohnerinnen und Bewohnern einer stationären Pflegeeinrichtung wurde erfolgreich unter realen Bedingungen von der Organisation über den Transport bis zur Aufnahme in vorbereiteten Zentren in der Stadthalle Elsfleth und im Berufsbildungszentrum Brake trainiert. Den Abschluss des Projekts bildet 2027 u. a. eine groß angelegte Übung, die das gesamte System auf seine Leistungsfähigkeit prüft. „Nur wenn wir Abläufe unter Stress testen, wissen wir, ob sie im Ernstfall funktionieren“, sagt Buff.
Neben dem Institut arbeiten der Landkreis Wesermarsch, der DRK-Kreisverband Wesermarsch, die Jade Hochschule, die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen, der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband sowie die Großleitstelle Oldenburger Land an einem integrierten Ansatz, der Bevölkerung, Pflege und Katastrophenschutz systematisch miteinander verzahnt.
Von Strategien und Strukturen bis zum Praxiseinsatz
LifeGRID entwickelt dafür ein Strategiekonzept, das sowohl präventive als auch operative Maßnahmen umfasst. Dazu gehören technische und organisatorische Lösungen wie die häusliche Notfallversorgung ohne Strom, der Aufbau eines digitalen Pflegeregisters und einer webbasierten Hilfe-Infrastruktur sowie Informationsangebote und Instrumente wie der Resilienzmonitor. Parallel dazu werden ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen befähigt, eigene Notfallpläne zu entwickeln und sich nach Standards des „Disaster Nursing“ auf Krisenszenarien vorzubereiten. „Pflegeeinrichtungen sind ein entscheidender Baustein im Gesamtsystem. Ihre Einbindung in die Katastrophenschutzplanung ist unverzichtbar“, betont Buff.
Im Bereich Katastrophenschutz und Kritische Infrastrukturen entstehen neue Strukturen, um die Versorgung pflegebedürftiger Personen im Katastrophenfall sicherzustellen. Dazu zählt die Einrichtung einer „Betreuungsplatz Pflege“: Darüber kann pflegebedürftigen Menschen im Krisenfall (z. B. wenn deren häusliche Versorgung zusammengebrochen ist) geholfen werden. Zudem sollen in Zukunft speziell ausgebildete Pflegefachkräfte die Katastrophenschutzstäbe beratend unterstützen. Ergänzt wird das durch regelmäßige Übungen, mit denen die Zusammenarbeit aller Akteure im Ernstfall erprobt werden soll. Resilienz versteht das Projekt als systemische Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, sich anzupassen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Die Maßnahmen sollen langfristig übertragbare Modelle schaffen. „Unser Anspruch ist, Lösungen zu entwickeln, die auch über die Wesermarsch hinaus nutzbar sind“, so Buff. Die LifeGRID-Projektwebsite wird daher schrittweise aufgebaut, um Ergebnisse und Werkzeuge öffentlich zugänglich zu machen.
Seit Projektbeginn finden Übungen mit dem Deutschen Roten Kreuz statt. Im Frühjahr 2026 stand eine weitere Stabsrahmenübung an, die durch einen realitätsnahen Praxisteil ergänzt wurde: Die Teilevakuierung von Bewohnerinnen und Bewohnern einer stationären Pflegeeinrichtung wurde erfolgreich unter realen Bedingungen von der Organisation über den Transport bis zur Aufnahme in vorbereiteten Zentren in der Stadthalle Elsfleth und im Berufsbildungszentrum Brake trainiert. Den Abschluss des Projekts bildet 2027 u. a. eine groß angelegte Übung, die das gesamte System auf seine Leistungsfähigkeit prüft. „Nur wenn wir Abläufe unter Stress testen, wissen wir, ob sie im Ernstfall funktionieren“, sagt Buff.

Bild: Startseite des Pflegeregisters,
Projekt LifeGRID / DRK Kreisverband Wesermarsch e.V.
Projekt LifeGRID / DRK Kreisverband Wesermarsch e.V.
Pflegeregister für den Katastrophenfall
Ein zentrales Ergebnis der Arbeiten ist die Entwicklung neuer Werkzeuge, die besonders gefährdete Menschen im häuslichen Umfeld besser schützen. Die bisherigen Analysen haben gezeigt, dass Einsatzkräfte im Ernstfall oft nicht wissen, wo pflegebedürftige Personen leben und welche Unterstützung sie benötigen. Aus dieser Lücke heraus entstand eine der innovativsten Maßnahmen des Projekts: das neue Pflegeregister für den Katastrophenfall.
Ein zentrales Ergebnis der Arbeiten ist die Entwicklung neuer Werkzeuge, die besonders gefährdete Menschen im häuslichen Umfeld besser schützen. Die bisherigen Analysen haben gezeigt, dass Einsatzkräfte im Ernstfall oft nicht wissen, wo pflegebedürftige Personen leben und welche Unterstützung sie benötigen. Aus dieser Lücke heraus entstand eine der innovativsten Maßnahmen des Projekts: das neue Pflegeregister für den Katastrophenfall.
Bislang fehlte den Einsatzkräften ein entscheidender Baustein: der Überblick über pflegebedürftige Menschen in häuslicher Umgebung. Wer auf Beatmungsgeräte, Dialyse oder Mobilitätshilfen angewiesen ist, gerät in Krisenlagen schnell und oft unbemerkt in Gefahr. Mit dem Pflegeregister setzt der Landkreis Wesermarsch nun ein bundesweit beachtetes Zeichen für vorausschauenden Bevölkerungsschutz. Erstmals können sich hilfs- und pflegebedürftige Personen freiwillig registrieren, um im Ernstfall gezielt unterstützt zu werden. Die digitale Plattform liefert den Katastrophenschutzstäben präzise Informationen über Wohnort, Mobilität, medizinische Geräte und individuellen Hilfebedarf. Registrieren sollen sich Personen zunächst ab Pflegegrad 3, die zu Hause leben und auf medizinische Geräte oder regelmäßige Hilfe angewiesen sind.
Im Ernstfall erhalten die Katastrophenschutzstäbe über eine digitale Karte einen Überblick über die betroffenen Personen und deren spezifischen Hilfebedarf. Derzeit erfolgt die Koordination noch manuell, perspektivisch sollen Algorithmen der Jade Hochschule die Einsatzplanung unterstützen. „Das Pflegeregister ist ein Meilenstein für den Bevölkerungsschutz“, erklärt Peter Deyle, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Wesermarsch. „Es ermöglicht uns, Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.“
In der Wesermarsch leben rund 5.000 pflegebedürftige Menschen, viele davon in häuslicher Umgebung. Die Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegeeinrichtungen ist daher essenziell, um die Registrierung bekannt zu machen und die Datenbasis zu erweitern. Das Pflegeregister ist damit nicht nur ein Instrument für den Katastrophenschutz, sondern auch ein Beispiel für gelungene Kooperation zwischen Verwaltung, Hilfsorganisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es zeigt, wie digitale Lösungen und freiwilliges Engagement Versorgungslücken schließen und die Sicherheit besonders vulnerabler Menschen stärken können.
Autoren: Ulrich Schlüter / Kreisgeschäftsführer Peter Deyle, Kreisverband Wesermarsch e.V., Deutsches Rotes Kreuz
Im Ernstfall erhalten die Katastrophenschutzstäbe über eine digitale Karte einen Überblick über die betroffenen Personen und deren spezifischen Hilfebedarf. Derzeit erfolgt die Koordination noch manuell, perspektivisch sollen Algorithmen der Jade Hochschule die Einsatzplanung unterstützen. „Das Pflegeregister ist ein Meilenstein für den Bevölkerungsschutz“, erklärt Peter Deyle, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Wesermarsch. „Es ermöglicht uns, Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.“
In der Wesermarsch leben rund 5.000 pflegebedürftige Menschen, viele davon in häuslicher Umgebung. Die Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegeeinrichtungen ist daher essenziell, um die Registrierung bekannt zu machen und die Datenbasis zu erweitern. Das Pflegeregister ist damit nicht nur ein Instrument für den Katastrophenschutz, sondern auch ein Beispiel für gelungene Kooperation zwischen Verwaltung, Hilfsorganisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es zeigt, wie digitale Lösungen und freiwilliges Engagement Versorgungslücken schließen und die Sicherheit besonders vulnerabler Menschen stärken können.
Autoren: Ulrich Schlüter / Kreisgeschäftsführer Peter Deyle, Kreisverband Wesermarsch e.V., Deutsches Rotes Kreuz
Veranstaltungen
Forum KOMMUNAL 2026, Bingen am Rhein, 25. – 27.08.2026
Drone Days, Bremen Airport, 26. – 28.08.2026
(Aus)Bildungskongress der Bundeswehr 2026 - Gesellschaftliche Resilienz, Hamburg, 01. – 03.09.2026
PartWiss 26, Berlin, 02. – 04.09.2026
Polizeitag Düsseldorf, 09.09.2026
Digitaler Katastrophenschutz-Kongress 2026, Digital, 09. – 10.09.2026
Security Essen (Weltleitmesse für zivile Sicherheit), 22. – 25.09.2026
EURO DEFENCE EXPO, Essen, 22. –25.09.2026
FLORIAN - Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz, Dresden, 08. – 10.10.2026
RESCUE DAYS, Mosbach, 09. – 11.10.2026
BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“, Bonn, 14. – 15.10.2026
Die Sicherheitsmesse in Klagenfurt | SicherheitsExpo, Klagenfurt, 14. – 15.10.2026
it-sa Expo&Congress, Nürnberg, 27. – 29.10.2026
Grenzenlose Sicherheit – Die Verschränkung von See und All, Darmstadt, 28. – 29.10.2026
Berlin Security Conference, 03. – 04.11.2026
Protekt, Leipzig, 10. –11.11.2026
DKMK Kongress – Deutscher Katastrophenmedizin Kongress, Tübingen, 14. – 15.11.2026
SifoLIFE-Wanderausstellung „Sicher, oder?“
Aktuell geplante Veranstaltungstermine:
Wissenswerkstatt Bielefeld, 29.04.2026 – 02.08.2026
Universitätsbibliothek Freiburg, 05.08.2026 –15.09.2026
Klimahaus Bremerhaven, 19.09.2026 – 08.11.2026
DASA Dortmund, 11.11.2026 – 24.01.2027
Science Schaufenster Braunschweig, 27.01.2027 – 21.02.2027
Einstein Center Digital Future Berlin, 24.02.2027 – 11.04.2027
SIFO-Projekte in den Medien
Arztpraxis im mobilen WC: Die KABINE, security-network.com, 05.06.2026
Diese Stadt entwickelt heimlich die Zukunft, YouTube-Video zum Projekt SMARTKRIS
Forum KOMMUNAL 2026, Bingen am Rhein, 25. – 27.08.2026
Drone Days, Bremen Airport, 26. – 28.08.2026
(Aus)Bildungskongress der Bundeswehr 2026 - Gesellschaftliche Resilienz, Hamburg, 01. – 03.09.2026
PartWiss 26, Berlin, 02. – 04.09.2026
Polizeitag Düsseldorf, 09.09.2026
Digitaler Katastrophenschutz-Kongress 2026, Digital, 09. – 10.09.2026
Security Essen (Weltleitmesse für zivile Sicherheit), 22. – 25.09.2026
EURO DEFENCE EXPO, Essen, 22. –25.09.2026
FLORIAN - Fachmesse für Feuerwehr, Zivil- und Katastrophenschutz, Dresden, 08. – 10.10.2026
RESCUE DAYS, Mosbach, 09. – 11.10.2026
BMFTR-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“, Bonn, 14. – 15.10.2026
Die Sicherheitsmesse in Klagenfurt | SicherheitsExpo, Klagenfurt, 14. – 15.10.2026
it-sa Expo&Congress, Nürnberg, 27. – 29.10.2026
Grenzenlose Sicherheit – Die Verschränkung von See und All, Darmstadt, 28. – 29.10.2026
Berlin Security Conference, 03. – 04.11.2026
Protekt, Leipzig, 10. –11.11.2026
DKMK Kongress – Deutscher Katastrophenmedizin Kongress, Tübingen, 14. – 15.11.2026
SifoLIFE-Wanderausstellung „Sicher, oder?“
Aktuell geplante Veranstaltungstermine:
Wissenswerkstatt Bielefeld, 29.04.2026 – 02.08.2026
Universitätsbibliothek Freiburg, 05.08.2026 –15.09.2026
Klimahaus Bremerhaven, 19.09.2026 – 08.11.2026
DASA Dortmund, 11.11.2026 – 24.01.2027
Science Schaufenster Braunschweig, 27.01.2027 – 21.02.2027
Einstein Center Digital Future Berlin, 24.02.2027 – 11.04.2027
SIFO-Projekte in den Medien
Arztpraxis im mobilen WC: Die KABINE, security-network.com, 05.06.2026
Diese Stadt entwickelt heimlich die Zukunft, YouTube-Video zum Projekt SMARTKRIS
Soziale Medien
LinkedIn-Post | DRZ-Sommerakademie 2027 | Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.
LinkedIn-Post | EQuiP: Durchführung eines Workshops | EQuiP
LinkedIn-Post | Teilnahme des Projekts RESCUE-MATE am Hamburg Innovation Summit | Hub of Computing and Data Science
LinkedIn-Post | Beteiligung des Projekts PolARett an der GPEC | Docs in Clouds TeleCare GmbH
LinkedIn-Post | Abschlusstreffens zum Projekt SMARTKRIS | Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
LinkedIn-Post | Auftaktveranstaltung des Innovationshubs „SicherNetz“ | Forschungszentrum RISK an der Universität der Bundeswehr München
LinkedIn-Post | Beteiligung des Projekts ReVerSy auf der 23. Information Systems for Crisis Response and Management Conference (ISCRAM 2026) an der Universität Leiden in Den Haag | ReVerSy
LinkedIn-Post | Vorstellung des XR Security Lab im Track „Serious Gaming for Crisis and Disaster Resilience" auf der ISCRAM 2026 in Den Haag | Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
LinkedIn-Post | Besuches der Interschutz in Hannover | Martin Bäumler
LinkedIn-Post | Beteiligung des Projekts SILVA auf der Interschutz 2026 | flyXdrive GmbH
LinkedIn-Post | Besuches der Interschutz in Hannover | Dr. Carolin Saltzmann
LinkedIn-Post | SiBa-Austauschtreffens in Würzburg | Tim Lukas
LinkedIn-Post | Vorstellung SIFO-Projekte auf der Interschutz | Irina Prostakova
LinkedIn-Post | Forschungsprojekt ReVerSy auf der Interschutz 2026 | Akkon Hochschule für Humanwissenschaften
LinkedIn-Post | Projekt ReVerSy auf der Interschutz 2026 | ReVerSy
LinkedIn-Post | Projekt RESCUE-MATE | Beteiligung auf der Interschutz 2026 | RESCUE-MATE
LinkedIn-Post | Projekte KABINE und VitalKITE auf der Interschutz 2026 | Docs in Clouds TeleCare GmbH
LinkedIn-Post | Präsentation des Projekts TELEPIK auf der Interschutz 2026 | Joshua Stepputat
LinkedIn-Post | Nachbericht zur Interschutz 2026 | Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.
LinkedIn-Post | DRZ-Sommerakademie 2027 | Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.
LinkedIn-Post | EQuiP: Durchführung eines Workshops | EQuiP
LinkedIn-Post | Teilnahme des Projekts RESCUE-MATE am Hamburg Innovation Summit | Hub of Computing and Data Science
LinkedIn-Post | Beteiligung des Projekts PolARett an der GPEC | Docs in Clouds TeleCare GmbH
LinkedIn-Post | Abschlusstreffens zum Projekt SMARTKRIS | Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
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LinkedIn-Post | Vorstellung des XR Security Lab im Track „Serious Gaming for Crisis and Disaster Resilience" auf der ISCRAM 2026 in Den Haag | Forschungsforum Öffentliche Sicherheit
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LinkedIn-Post | Beteiligung des Projekts SILVA auf der Interschutz 2026 | flyXdrive GmbH
LinkedIn-Post | Besuches der Interschutz in Hannover | Dr. Carolin Saltzmann
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LinkedIn-Post | Projekte KABINE und VitalKITE auf der Interschutz 2026 | Docs in Clouds TeleCare GmbH
LinkedIn-Post | Präsentation des Projekts TELEPIK auf der Interschutz 2026 | Joshua Stepputat
LinkedIn-Post | Nachbericht zur Interschutz 2026 | Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V.
